Gero Storjohann als CDU-Kreisvorsitzender wiedergewählt

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Vordere Reihe: (vlnr.) Carsten Nissen, Gero Storjohann MdB, Dr. Axel Bernstein MdL. – Hintere Reihe: Sönke Ehlers, Jörg Wrage, Kurt Barkowsky, Katja Rathje-Hoffmann MdL und Ole-Christopher Plambeck.

Rede von Ingbert Liebing

Rede von Ingbert Liebing

Sönke Ehlers - Vorstellungsrede

Sönke Ehlers – Vorstellungsrede

Der CDU Landesvorsitzende Ingbert Liebing gratuliert Gero Storjohann zu seinem hervorragenden Ergebnis.

Der CDU Landesvorsitzende Ingbert Liebing gratuliert Gero Storjohann zu seinem hervorragenden Ergebnis.

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Der neue Schatzmeister Jörg Wrage

Henstedt-Ulzburg – Mit 93,5% der Stimmen wurde am Freitag auf dem CDU Kreisparteitag der CDU-Kreisvorsitzende Gero Storjohann in seiner Position bestätigt. Der Bundestagsabgeordnete aus Seth erhielt 130 Ja-Stimmen, 9 Nein-Stimmen und 3 nicht zählende Enthaltungen. Damit erzielte  Storjohann ein noch besseres Ergebnis als bei seiner letzen Wahl vor 2 Jahren mit 91%.

Besonderer Gast im Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg,  war Storjohanns Bundestagskollege Ingbert Liebing, der CDU-Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2017.  Lang anhaltenden Beifall gab es für Liebings Rede „Schleswig-Holstein kann mehr“.

Neu im Team der stellvertretenden Kreisvorsitzenden  ist Kurt Barkowsky (113 Stimmen) aus Kaltenkirchen. Der CDU- Kreistagsfraktionsvorsitzende tritt  in dieser Position die Nachfolge von Hauke von Essen an, der nicht erneut für den Vorstand kandidierte um sich zukünftig noch stärker in der Kommunalpolitik für Kaltenkirchen zu engagieren. Als stellvertretende Kreisvorsitzende wiedergewählt  wurden Dr. Axel Bernstein MdL (124 Stimmen), Ursula Michalak (113 Stimmen), Ole-Christopher Plambeck (126 Stimmen) und Katja Rathje-Hoffmann MdL (133 Stimmen).

Als Schatzmeister wird zukünftig Groß Kummerfelds Bürgermeister Jörg Wrage (140 Stimmen)  gemeinsam mit seinem Stellvertreter Arne Krohn (136 Stimmen) aus Norderstedt für die Finanzen zuständig sein. Ihre Vorgänger Sven Boysen aus Bad Bramstedt und Michael Meschede aus Henstedt-Ulzburg traten nicht zur Wiederwahl an.

Als neue Vorstandsfunktion wurde bei der CDU auf allen Ebenen  die Position des Mitgliederbeauftragten geschaffen. Erster Mitgliederbeauftragter im Kreis Segeberg ist Sönke Ehlers (135 Stimmen) aus Bornhöved. Der Journalist, Fotograf und Gemeindevertreter ist Ansprechpartner für Interessenten und Mitglieder, koordiniert Projekte und Aktionen zur Mitgliederwerbung und hilft dabei mit, Mitglieder in die Arbeit der CDU zukünftig besser einzubinden.

Carsten Nissen (136 Stimmen) aus Seth bleibt Schriftführer und Angelika Hahn-Fricke (131 Stimmen) seine Stellvertreterin.

Als Beisitzer wurden wiedergewählt Elisabeth von Bressensdorf (stellvertretende Bürgermeisterin  in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg), Dieter Glage (stellvertretender Vorsitzender vom CDU Ortsverband Boostedt), Christoph J. Lauff (Kreistagsabgeordneter aus Bad Bramstedt), Doris Pleß (Bürgerliches Mitglied in der CDU Fraktion Sülfeld), Ruth Weidler (Stadtvertreterin  in Norderstedt) und Carsten Wittern (CDU Ortsvorsitzender in Todesfelde).

Als Beisitzer neu dabei sind Ira Rheker aus Wiemersdorf, Thomas Kurz (Neuer CDU Ortsvorsitzender in Kaltenkirchen) und Hans Christian Westphal aus Rickling. Nicht zur Widerwahl angetreten waren Susanne Strehl aus Kisdorf, und Klaus-Wilhelm Schümann aus Hasenmoor.

Auf den CDU-Kreisparteitagen haben alle Mitglieder Stimmrecht. Bei der SPD wählt immer noch eine Gruppe von Delegierten den Vorstand, meist Funktionäre.
  

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CDU SE TV – Claus Peter Dieck nach letzter Kreistagssitzung mit Kommentar

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Kommentar
von FRANK KNITTERMEIER
im Hamburger Abendblatt / Ausgabe Norderstedter Zeitung

In Zeiten finanzieller Krisen ist es gut, wenn man Freunde hat. Freunde sind der Kreis Segeberg und die ihn finanzierenden Städte und Gemeinden nicht, aber sie sind Partner. Und zwar solche, das zeigt sich jetzt, die sich tatsächlich aufeinander verlassen können.

In einer Krise, von deren Existenz vor einem Jahr noch niemand etwasahnen konnte, verzichtet der Kreis auf Geld, das ihm ohne Weiteres zugestanden hätte. Die Kreisumlage wird nicht erhöht. Und das ist gut so: An allen Ecken und Enden wird spitz gerechnet, um die Gemeinschaftsaufgabe zu bewältigen.

Es handelt sich im Kreis Segeberg um eine pekuniäre Krise, nicht um eine menschliche. Viele freiwillige Helfer arbeiten Hand in Hand, um den

Flüchtlingen Hilfe zu geben, um ihnen das Ankommen und Einleben zu erleichtern. Da wäre es wenig hilfreich, wenn es zwischen Kreishaus und Rathäusern zum großen Krach gekommen wäre.

Ein Wort zur SPD, deren Fraktionsvorsitzende den Ernst der Lage offenbar unterschätzt und in ihrer Kreistagsrede banale Nebensächlichkeiten in den Vordergrund rückte: Warum, so fragte Edda Lessing, hatten CDU, FDP und Grüne sich auf einen Kreisumlagen- Verzicht festgelegt, obwohl die Anhörung der Städte und Gemeinden noch lief?

Der zweitgrößten Fraktion im Kreistag fehlte es in dieser Debatte an politischer Größe und an Weitblick. Kleinkariert, statt große Linie. In dieser historisch schwierigen Zeit ist politisches Format vonnöten.

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CDU SE TV – Claus Peter Dieck: Keine Erhöhung der Kreisumlage

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