CDU-Kreistagsfraktion setzt klare Grenze bei der Kreisumlage

Kreisumlagenerhöhung 2027 des Kreises Segeberg: Die Null vor dem Komma steht 0,25 – maximal 1 Prozent

Kreis Segeberg. Die CDU-Kreistagsfraktion Segeberg setzt bei der Kreisumlage 2027 ein klares Signal im Hauptausschuss: Die Null vor dem Komma steht. Die Bandbreite reicht aus Sicht der CDU von 0 bis maximal 1 Prozent. Einen gemeinsamen Konsens konnte erst mit 0,25 als Start erzielt werden.

„Unsere Kommunen können nicht immer tiefer in die Tasche greifen, während beim Kreis noch nicht alle Einsparpotenziale ausgeschöpft sind. Für uns gilt deshalb: Erst sparen, dann über zusätzliche Belastungen reden. 0,25 Prozentpunkte mehr stehen – und 1 Prozent ist für uns die absolute Obergrenze.“, erklärt Fraktionsvorsitzender Till Wenzel (Foto).

Die CDU sieht den Kreis in der Verantwortung, seine eigenen Strukturen und Ausgaben konsequent zu überprüfen. Gleichzeitig müsse der Kreis die finanzielle Situation seiner Städte, Gemeinden und Ämter ernst nehmen.

„Wir stehen für unsere Kommunen vor Ort. Jeder zusätzliche Prozentpunkt Kreisumlage fehlt unmittelbar in den Haushalten unserer Städte und Gemeinden. Deshalb kämpfen wir für eine möglichst geringe Belastung.“, so Wenzel.

Die Botschaft der CDU ist klar: 0,25 Prozent sind das Ziel. 1 Prozent ist die absolute Schmerzgrenze.